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  Familienbund der Katholiken (FDK)  > Familie und Politik  > Fragen zur Landtagswahl
 

Fragen an die unterfränkischen Kandidaten der Landtagswahl

Wir haben uns als ein parteipolitisch unabhängiger, konfessioneller Familienverband an alle unterfränkischen Direktkandidaten zur Landtagswahl mit einigen Fragen gewandt.

Zusammen mit einigen Mitgliedsverbänden des FDK (den Jugendverbänden im BDKJ, dem Kolping-Diözesanverband, dem Kath. Landvolk) möchten wir zur anstehenden Landtagswahl Familienthemen in die politische Diskussion bringen und Familien in Unterfranken mit Argumenten für ihre Wahlentscheidung versorgen.

 

Fragen


Seit dem siebten Familienbericht der Bundesregierung taucht immer wieder die Trias „Infrastruktur, Geld und Zeit“ auf, die Familien benötigen:
„Nachhaltige Familienpolitik gewährleistet und fördert den Dreiklang aus Zeitpolitik im Lebenslauf und in der Alltagszeit, der Entwicklung von integrativen Infrastrukturen in Nachbarschaft und Gemeinden sowie finanzieller Transfers zur Sicherung der Existenz und der Zukunftsfähigkeit von Familie und Kindern.“
Bericht des Kompetenzzentrums für familienbezogene Leistungen
„Arbeitsbericht Zukunft für Familie“, S. 24
a) Welche (landes-)politischen Maßnahmen möchten Sie fortführen, welche initiieren, um
Familien diese zentralen Ressourcen zur Verfügung zu stellen?
b) Das richtige Verhältnis von innerfamiliärer Erziehung und außerfamiliärer Unterstützung oder
Intervention ist nicht immer leicht zu finden. Was gehört Ihrer Ansicht nach verlässlich in die
Familie, wo ist Unterstützung von außen angebracht oder notwendig?

Der Begriff der „Wahlfreiheit für Eltern“ wird sehr häufig und oft in sehr verschiedenen Zusammenhängen verwendet.
a) Was verstehen Sie unter dem Begriff „Wahlfreiheit für Eltern“?
b) Welche (landes-)politischen Maßnahmen, die sich nicht auf Umverteilungen im Familienetat
beschränken, halten Sie für realistisch und geeignet, diese Wahlfreiheit zu stärken?

„Dieser Bildungsdruck setzt sich im Grundschulalter fort: Eltern unternehmen enorme Anstrengungen und investieren viel Geld in private Anbieter, damit ihr Kind gute Noten erhält. Privat organisierte Lerngruppen, die den Wechsel auf das Gymnasium ermöglichen sollen, sind heute keine Seltenheit. Mütter verzichten deshalb sogar mitunter auf eine eigene Erwerbstätigkeit.“
http://www.kas.de/upload/dokumente/2008/02/080227_henry.pdf, Seite 12
Das Thema Schule und Bildung ist für Familien eines der wichtigsten Themen überhaupt.
a) Welche Maßnahmen der Bildungspolitik befürworten Sie, um den „Bildungsdruck“ unter dem
Eltern nach Aussage der Studie „Eltern unter Druck“ der Konrad-Adenauer-Stiftung stehen, zu
mindern?
b) Wie stehen Sie zu den Studiengebühren? Müssen sich Eltern darauf einstellen, künftig noch
stärker an der Finanzierung des Bildungssystems beteiligt zu werden?

 

Antworten

Folgende Politiker wurden angeschrieben:
(wenn der Name unterstrichen ist, liegt uns die Antwort bereits vor und ist verlinkt)

 Die hier abgedruchten Antworten geben nur die Meinung der Verfasser, und nicht die der Redaktion wieder.

 Stimmkreis Aschafffenburg-Ost
Hein Sylvia, Bündnis 90/Die Grünen
Kaltenhauser Dr. Helmut, FDP
Noll Guido, SPD
Rückert Reinhold, Die Linke
Winter Peter, CSU
Wissel Volker, ÖDP

Stimmkreis Aschaffenburg-West
Bausback Prof. Dr. Winfried, CSU
Klein Karsten, FDP
Mütze Thomas, Bündnis 90/Die Grünen
Pranghofer Karin, SPD
Schmitt Bernhard, ÖDP
Zega Franc, Die Linke

Stimmkreis Bad Kissingen
Bannert Stefan, Die Linke
Dittmar Sabine, SPD
Kiesel Robert, CSU
Schmäling Norbert, Bündnis 90/Die Grünen
Stumpf Egon, FDP
Thomas Reinhard, ÖDP

Stimmkreis Kitzingen
Hünnerkopf Dr. Otto, CSU
Konnerth Alfred, SPD
Müller Hans, FDP
Plate Hans-Georg, Bündnis 90/Die Grünen
Siedler Peter, Die Linke
Steinbacher Michael, ÖDP

Stimmkreis Main-Spessart
Hellbrück Prof. Dr. Reiner, FDP
Ossadnik Helmut, Die Linke
Schneider Harald, SPD
Sinner Eberhard, CSU
Schöpf Gudrun, ÖDP
Tolle Simone, Bündnis 90/Die Grünen

Stimmkreis Miltenberg
Lassiter Wayne, Bündnis 90/Die Grünen
Liebl Georg, Die Linke
Meyerer Thorsten, SPD
Rüth Berthold, CSU
Scholz Steffen , ÖDP
Wendland René (Miltenberg), FDP

Stimmkreis Rhön-Grabfeld
Albert Klemens, ÖDP
Brühl Wolfgang, SPD
Hiernickel Katrin, FDP
Oschmann Udo, Bündnis 90/Die Grünen
Weiß Dr. Bernd, CSU
Mendl Eva, Die Linke

Stimmkreis Schweinfurt
Eck Gerhard, CSU
Freiherr von Thüngen Lutz, FDP
Fuchs Ayfer, Bündnis 90/Die Grünen
Töpper Florian, SPD
Spath Peter, ÖDP
Ziller Wolfgang, Die Linke

Stimmkreis Würzburg-Stadt
Baumann Peter, Die Linke
Brandt Jens, FDP
Dewald Dagmar, ÖDP
Gauger Matthias, Bündnis 90/Die Grünen
Jörg Oliver, CSU
Schneider Marco, SPD

Stimmkreis Würzburg-Land
Halbleib Volkmar, SPD
Heilig Martin, Bündnis 90/Die Grünen
Kuhl Wolfgang, FDP
Ländner Manfred, CSU
Lanowski Reiner, Die Linke
Muhr Silvia, ÖDP