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  Familienbund der Katholiken (FDK)  > Familie und Politik  > Fragen zur Landtagswahl
 

Bernhard Schmitt (Stimmkreis Aschaffenburg-West)
Partei: ÖDP

 Lebenszeit
Die reine Ausbildungszeit muss verkürzt und stärker mit dem Berufseinstieg verzahnt werden. So können junge Paare früher eine Familie gründen.

Integrative Infrastruktur
über kirchliche Gemeinden oder Vereine
In Schweinheim (Ortsteil von Aschaffenburg) haben sich die beiden katholischen Gemeinden zu einer Gemeinschaftsinitiative (GIS) zusammengeschlossen.
Junge wie ältere ehrenamtliche Helfer engagieren sich für
Hausaufgabenbetreuung
Unterstützung von Alleinerziehenden
Einkäufe für ältere Menschen
Behindertenhilfe usw.
Solche Initiativen sind finanziell und ideell zu unterstützen. Für die Kultur gibt eine Stadt auch schnell große Summen aus.
über den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV)
Der ÖPNV ist nicht nur eine ökologische Notwendigkeit. Bei den zu erwartenden Treibstoffpreisen müssen auch Familien mit niedrigem Einkommen die Chance auf Mobilität haben. Ein voll besetzter Bus hat einen Treibstoffverbrauch von ca. 0,6 l/100km. Künftig wird der Trend zum Busfahren zunehmen. Land und Kommune müssen diese Tendenz unterstützen.
über Jugendämter
Jugendämter müssen personell besser ausgestattet sein, um besser beraten und helfen zu können. Für jeden Beruf bildet man sich mehrjährig aus. Eltern müssen jedoch die immer schwieriger werdende Erziehungsarbeit ohne jegliche Vorbereitung leisten. Das Angebot an Beratungsgesprächen und Erziehungskursen muss ausgebaut, wenn nicht sogar erst geschaffen werden. Jugendämter müssen in der öffentlichen Wahrnehmung als Beratungsstelle statt als Aufsichtsinstanz dargestellt werden.
über Religionsunterricht
gewissensbildende Fächer (Religion, Ethik, muslimischen Kindern soll islamischer Religionsunterricht in deutscher Sprache und nach den Standards des bayerischen Bildungssystems angeboten werden).
über familienfreundliche Firmen
Teilzeitangebote, öffentliche Auszeichnung von familienfreundlichen Unternehmen…

Wahlfreiheit
Die beinahe optimale Wahlfreiheit ist mit dem Erziehungsgehalt ermöglicht. Denn mit dem Erziehungsgehalt kann sich sehr schnell ein privatwirtschaftliches Angebot entwickeln, das dann auch deutlich besser an den Bedürfnissen der Familien ausgerichtet ist. Allerdings kann das zu einer Bewegung weg von den kirchlich getragenen Kindergärten führen. Um dies zu verhindern, müssen die Eltern (z.B. über einen Kindergartenverein) in die Gestaltung des Angebots einbezogen werden.
Unerlässlich wird es sein, zu prüfen, ob des Erziehungsgehalt auch die Situation der Kinder und Familien verbessert und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um dies zu erreichen.

Öffentlich getragene Kindergärten müssen wieder die Chance erhalten, von Eltern getragene Zusatzangebote zu ermöglichen ohne deswegen Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.
Beispiel:
Engagiert ein Kindergarten einen externen Musiklehrer für Gruppen- oder Einzelunterricht, wird der öffentliche Zuschuss für eine Erzieherin gekürzt, obwohl der Musiklehrer von den Eltern bezahlt wird. Diese Regelung ist unbedingt zurückzunehmen. Denn private Zusatzangebote verbessern die frühkindliche Förderung und entlasten die Eltern von zusätzlichen Fahrten (z.B. zum Klavierunterricht).

Maßnahmen zur Verminderung des Bildungsdrucks
Freiwillige Nachmittagsbetreuung.
Streichen von abkömmlichen Lerninhalten.
Eine Ausbildung der Lehrer, die stärker an der Praxis orientiert ist z.B. durch eine intensive Verzahnung der Ausbildung mit dem Einstieg in den Lehrberuf. Besser ausgebildete Lehrer können die Bildungsinhalte in kürzerer Zeit vermitteln.
Kleinere Klassen sind hier zusätzlich hilfreich.

Studiengebühren
sind zu streichen. Alternativ könnten in einigen Fächern Pflichtprüfungen pro Semester eingeführt werden, um Scheinstudenten ausfindig zu machen, die sich in den letzten Jahren von den Studiengebühren haben abschrecken lassen.

Finanzierung
der Verzicht auf optimale Bildung und Familienpolitik kommt langfristig teurer: Gescheiterte Bildungskarrieren Einzelner belasten die ganze Gesellschaft in vielfältiger Weise.

Schwerpunkte
Entflechtung von Politik und Wirtschaft:
keine Spenden von Konzernen und Verbänden an Parteien,
keine Geschenke an Politiker, keine Konzernmitglieder
als Mitarbeiter in den Büros der Ministerien.
Mobilfunk: Aufklärung, eine flächendeckende Versorgung mit
Mobilfunk ist bei deutlich niedrigeren Emissionen möglich.
Umweltschutz: Regenerative Energie.