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Schließung der Tagungshäuser bedeutet das „Aus“ der religiösen Familienbildung

Familienbund kritisiert Entscheidung der Bistumsleitung

Familienbund kritisiert die Entscheidung der Bistumsleitung

„Wenn Tagungshäuser des Bistums geschlossen werden, bedeutet das einen tiefen Einschnitt in die vielfältigen Angebote der religiösen Familienbildung“ meint Markus Emmerich, Vorstandsmitglied im Familienbund der Katholiken in der Diözese Würzburg. Er sieht die Familienbildung erheblich gefährdet, da durch die Entscheidung der Bistumsleitung die Häuser in Bad Königshofen, Retzbach, Schmerlenbach und Thüringer Hütte zu schließen, den Familien Orte der Begegnung, Besinnung, Entlastung und Orientierung genommen werden. „Das sind Orte des Glaubens und der Verkündigung, ganz im Sinne des Bistums Würzburg – Kirche für die Menschen“ so Emmerich weiter. Mehr als eintausend Mails seien auf Initiative einer Ehrenamtlichen im Landkreis Aschaffenburg, wo Emmerich mit seiner Familie lebt, eingegangen. In Ihren Schreiben an die Bistumsleitung schilderten die Familien dort offen und teilweise sehr emotional ihre positiven Erfahrungen bei den Familienbildungsmaßnahmen der Diözese. Erschrocken zeigt sich Emmerich wenn er von den Antworten der Bistumsleitung Kenntnis erhält: „Da werden Menschen, die ihre persönliche Situation schildern mit Standardantworten abgespeist“. Enttäuscht ist er auch vom Kommunikationsstil: „Zu keinem Zeitpunkt waren wir oder andere Familienbildungsträger in den Entscheidungsprozess zur Schließung eingebunden“ stellt er fest und fügt hinzu: „Das Bistum wäre hier gut beraten, auf die Erfahrungen der Bildungsträger zurückzugreifen“. 1350 Familien haben nach seinen Angaben 2019 die religiösen Familienbildungsangebote der verschiedenen Verbände in den von der Schließung bedrohten Tagungshäusern wahrgenommen. Die Mehrkosten in der vom Bistum verbreiteten Liste mit alternativen Tagungshäusern beziffern sich nach Einschätzung des Familienbundes auf rund eine halbe Million Euro jährlich. Ob so das angestrebte Sparziel erreicht würde, ist nach Emmerichs Auffassung stark zu bezweifeln, da hier noch nicht Maßnahmen der Jugendbildung, der Pfarreigremien und weiterer diözesaner Gruppen berücksichtigt sind. „Sicher ist es nicht so, dass die Tagungshäuser anderer Träger auf uns gewartet haben“ erläutert er die trüben Aussichten für die Familienbildung. Diese stünden auch jetzt schon durch die Auslastung mit eigenen Maßnahmen an der Grenze ihrer Kapazitäten. „Wie sollen hier noch weitere 1350 Familien unterkommen?“ fragt er sich und empfiehlt abschließend der Bistumsleitung die Entscheidung noch einmal zu überdenken, mit den Verantwortlichen in der Bildungsarbeit ins Gespräch zu kommen und einvernehmliche Lösungen für die Zukunft der Familienbildung zu suchen. Immerhin sei die Familienbildung ja im Schwerpunktpapier der Bistumsleitung fest verankert, „ganz im Sinne einer Kirche für die Menschen“. Noch hofft er auf gute Entscheidungen zum Wohle der Familien.

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